Pädagogische Ziele

In den zwei alterserweiterten Gruppen  befinden sich 20 Kinder im Alter von 2-6 Jahren, geschlechtlich gemischt.

Die am Vormittag mit zwei ErzieherInnen besetzte Gruppe übernimmt nun auch den Erziehungsauftrag für jüngere Kinder.

Dieser beinhaltet Kinder in die Gemeinschaft zu führen, sie in ihrer Individualität anzunehmen und zu begleiten. Dort bekommen sie die Möglichkeit zu wachsen, sich zu verwirklichen, sich weiterzuentwickeln sowie Selbstständigkeit zu erwerben und Rücksichtnahme auf Andere zu erlernen.

Das Kind erfährt in gesonderten Angeboten, z.B. durch Spiel -und Singkreise, seine Fähigkeiten wie Körperwahrnehmung, Konzentration und Ausdauer aufzubauen. Es verinnerlicht regelmäßige Abläufe, die seiner Gesamtentwicklung zu Gute kommen.

Die Kindertagesstätte Kinderwelt St. Mauritius hat mit ihrem pastoralen Auftrag die Hinführung zum christlichen Glauben mit aufgenommen.

Durch immer wiederkehrende religiöse Feste im Jahreskreislauf, die in unserem Haus erlebt und gelebt werden, erfährt das Kind erste Begegnungen mit Gott.

Eingewöhnungszeit

Eine Eingewöhnungszeit von 14 Tagen ist für das kleine, unerfahrene Kind zwingend notwendig, um einen behutsamen Übergang von Familie zur Kindertagesstätte zu gewährleisten.

Eine intensive und gute Eingewöhnung entscheidet über den Aufnahmeerfolg und den weiteren Werdegang des Kindes in der außerfamiliären Betreuung.

Unser Ziel ist:

Eltern begleitend, bezugsorientiert und abschiedsbetont, das Kind einzugewöhnen. Ein Schnuppertag geht dieser Zeit voraus.

Es ist zwingend notwendig, dass das neu aufgenommene Kind von einer primären Bezugsperson begleitet wird.

Sie kennt das Kind, besitzt sein Vertrauen, um den Übergang zur veränderten Situation „Erzieherin-Kinder-Gruppe“, mit aufzubauen.
Die Eingewöhnungszeit kann von stündlich, halbtägig, ganztägig, je nach Absprache und Verhalten des Kindes, erfolgen.

Regelmäßige Gespräche und Informationen über die Eingewöhnung sind für uns selbstverständlich.

Ein reger Informationsaustausch sowie Reflexionsgespräche zwischen Eltern und ErzieherInnen sind für das Gelingen der Eingewöhnung von großer Bedeutung und gehören daher dazu.

Pädagogische Inhalte

Unter verantwortungsvoller Betreuung für unsere unter-dreijährigen Kinder verstehen wir:
Eine angemessene Eingewöhnungsphase mit festen Bezugspersonen, Sauberkeitserziehung, Spracherziehung, angemessene räumliche und materielle Ausstattung der Gruppenräume, sowie ein eigener Wickelbereich mit Pflege-und Hygieneartikel.  

Die Sauberkeitserziehung für Kinder in diesem Alter ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Auftrages, den wir gerne begleiten. Das dafür notwendige Mobiliar steht zur Verfügung.

Die Tagesstätte ist mit altersentsprechendem Geschirr ausgestattet.

Unsere Gruppenräume bieten der Altersdifferenzierung entsprechend:

  • Spielecken, Spieltische und Stühle
  • Spiel- und Lernmaterialien
  • Ruhezonen zur Rückzugsmöglichkeit


In den alterserweiterten Gruppen wird vermehrt in Kleingruppen gearbeitet und gespielt, um eine gute Förderung der stark unterschiedlichen Entwicklungsstufen zu erzielen.

Diese beinhalten ebenso die Förderung des sozialen, emotionalen, sowie des motorischen und kognitiven Lernens.
In einer guten, freundlichen Atmosphäre geben wir die Grundlage für eine positive Entwicklung.

Gemeinsame Frühstücks- und Essenszeiten ermöglichen, auf Tischmanieren, Hygiene und Sauberkeitserziehung zu achten und Einfluss zu nehmen.

Soziale Grundsätze wie

„Erst mal fragen und nicht gleich schlagen“,

„Größere Kinder helfen Kleineren“  oder
 
„Patenschaften von Großen zu Kleinen“,

helfen, Ängste abzubauen und schafft Selbstvertrauen.

Der daraus entstandene Mut gibt Kraft und Stärke, sich immer auf Neues einzulassen.

Kinder in diesem Alter haben häufig ein hohes Bedürfnis an emotionaler Zuwendung. Diesem werden wir gerecht durch feste Bezugspersonen.

In der Abnabelungs- und Eingewöhnungsphase sind Übergangsobjekte wie Schnuller oder Kuscheltiere wichtig und geben dem Kind Halt. Daher gestehen wir diese den Kindern zu.

In unseren Qualitätszielen haben wir unsere Arbeit mit den Jüngsten mitaufgenommen.


Regelmäßige Reflexionen und Überprüfungen mit dem Ziel der kontinuierlichen Verbesserung sind Bestandteil unserer Teamsitzungen.


Weiterhin dokumentieren wir die Entwicklungsstufen Ihres Kindes und teilen diese in Elterngesprächen mit.

Die Kinder haben die Möglichkeit der Partizipation = Mitbestimmung. Mit dem Kleinkind stellt dies aufgrund der Altersstruktur eine besondere Herausforderung dar. Damit dieser Prozess gelingt, wird durch das Personal eine dementsprechende Grundhaltung im pädagogischen Tagesablauf eingenommen. Durch intensive Beobachtung und Dokumentation werden Wünsche, Interessen und Bedürfnisse der Kinder festgehalten und umgesetzt.
Eine Kultur des Hinhörens unterstützt diesen Ansatz, das Kind an denen ihr Leben in der Einrichtung betreffenden Entscheidungen zu beteiligen.

Der pädagogische Alltag

Tagesablauf - je nach Buchung

07:00 bis 08:00 UhrFrühdienst
08:00 bis 08:30 UhrBringzeit für alle Kinder
- Ankomen
- Begrüßung
09:00 bis 09:15 UhrGemeinsamer Singkreis
09:30 bis 10:00 UhrFrühstück in der Gruppe

10:00 bis 12:00 Uhr











Freispiel
- Spielen in den Funktionsecken
- Angebote
- Kleingruppenarbeit
- pädagogische Schwerpunkte
- Basteln, Bauen, Kneten, Malen
- Wickeln
- Körperpflege
- Bewegungsangebot drinnen und draußen
- Sauberkeitserziehung
- Schlussrunde
11:50 bis 12:00 UhrAbholzeit
12:00 bis 13:00 UhrSpätdienst
12:00 bis 14:00 UhrKindertagesstätte
- Mittagessen
- Zähneputzen
- Schlafen und Ruheraum
- Weckzeit (bis 15:00 Uhr)
14:00 bis 16:30 UhrFreispiel und gemeinsamer
Nachmittagssnack

- Spielen am Nachmittag
- Verabschiedung
16:30 bis 17:00 UhrKindertagesstätte